Mittwoch, 4. Dezember 2013

Intermezzo: Advent

Weihnachten rückt wie in jedem Jahr unerbittlich näher und kommt vor allen Dingen völlig unerwartet: Seit September sind in den Supermärkten schon die Gänge mit Spekulatius, Pfefferkuchen und Dominosteinen versperrt, so dass ich mit dem Einkaufswagen kaum daran vorbei komme. 
Seit dem ersten Advent haben auch überall die Weihnachtsmärkte geöffnet, manche nur einen Tag oder ein Wochenende lang, andere die ganze Adventszeit über. Wer weder Berührungsangst noch Platzangst hat, der kann sich zwischen den Menschenmassen durchzwängeln. 
Die Händler freut es. Immerhin machen die einen großen Teil ihres Umsatzes in der Adventszeit, genauso wie die Kaufhäuser, in denen die Weihnachtsgeschenke gekauft werden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich diejenigen, die etwas verschenken, auch darüber Gedanken machen, wie das Geschenk wohl beim Empfänger ankommen mag: Wer hinterher gefragt wird: "Warum hast du mir das gekauft?", ahnt wohl, dass ihm derjenige, der das verschenkt hat, nicht wirklich wohlgesonnen ist. Die Seite ist zwar auf englisch, ist aber trotzdem gut verständlich. Ich kann mich auch noch an einige Geschenke erinnern, die so grottig waren, dass ich sie hier nicht aufzählen werde. Dann finde ich es besser, mutiger und korrekter, einfach nichts zu schenken. 

Und? Was habt Ihr schon für Geschenke bekommen, die ihr so ganz fürchterlich fandet?

Advent heißt ja eigentlich: Warten. Und nicht tummeln, futtern und Glühwein trinken. Das ist doch kein Warten, weder auf den Bus, noch auf Godot und auf Weihnachten schon gar nicht. 

Wobei: Auf dem Forchheimer Adventsmarkt war ich schon. Und auf den Nürnberger Christkindelsmarkt gehe ich noch. Ehrlich. Wartet es mal ab.