Dienstag, 25. Januar 2011

Neujahrsempfang, Nachklapp

Der Landrat war auch da. Und hat selbstverständlich auch etwas gesagt. Damit die eingeladenen Neujahrsempfangsgäste auch alles richtig verstehen, wurde der Inhalt der Rede in Stichpunkten und anschaulichen Grafiken auf eine Leinwand gebeamt.
Und was haben wir dabei gelernt? Dass nicht nur die Einwohner des Landkreises älter und weniger werden, sondern auch die Ärzte. Und dass der Landrat sich darum kümmert, dass er den Trend aufhalten möchte. (Wahrscheinlich stellt er sich dafür mit ausgebreiteten Armen quer auf die Bundesstraßen, die aus dem Landkreis hinausführen und lässt keine arbeitsfähigen und vermehrungsfähigen Menschen mehr wegziehen.)

Aber wir sollen nicht mehr so schlecht über die Region reden, in der wir leben. Sie ist doch so schön. Und leer. Oder vielmehr, sie wird es bald: leerstehende Häuser gibt es ja schon genug.

Donnerstag, 13. Januar 2011

gute Wünsche für mein neues Jahr

Wünsche von Anja für mein neues Jahr:

Eine Schale, gefüllt:

mit hellen Momenten,

auf das die Stromrechnung immer klein bleibt

mit automatischen Zeitplanern,

die dir alle Termine abnehmen und erfolgreich vertreten

mit vielen Heinzelmännchen,

die putzen, saugen, und aufgeräumt halten

mit einer Gedankenschreibmaschine,

die alles auf sofort auf das Papier bringt, was in deinen Kopf umherschwirrt

mit einer Strassenfreiheizung

die all die von dir befahrenen Strassen von Eis und Schnee befreit

Frohes 2011

Jahreswechsel

Jahreswechsel:

Man hängt einfach den alten Kalender ab. Schon ist das neue Jahr da. Und das ist alles.

Könnte man so meinen. Der alte Schnee ist jetzt schließlich auch weg und dafür sieht man den ganzen Matsch und Schlamm, der darunter hübsch verpackt war.

Aber außer dem Kalenderwechsel passiert erst einmal nicht sehr viel. Die Speckringe auf der Hüfte schmelzen leider nicht so, wie der Schnee. Dafür müsste ich mich quasi im Ganzen bewegen, nicht nur die Finger auf der Tastatur oder der Fernbedienung.

Dabei freue ich mich in jedem Jahr riesig darauf, dass ich in Kürze die ganzen Fensterbänke wieder mit Blumenkästen voll stellen kann. Zugucken, wie Paprika und Tomatenpflanzen aus der Erde spitzen - und auf den Frühling warten.

Bilder kommen davon, versprochen. Lange dauert es nicht mehr bis dahin.