Freitag, 15. Juni 2012

Glück

Das Glück kann achtzig mal einssechzig groß sein, minus eine kleine Ecke. 
Wenn ich erst die Dinge habe, bin ich dann glücklich?
Nein. Ich brauche keine Dinge zum Glück, nur mich selbst. Mich und meine Phantasie: Daraus lassen sich Geschichten wie bunte Stoffe weben. 

Glück ist: Jeden Tag zu genießen, ganz so, als ob es mein erster wäre. Jeden Tag etwas neu zu entdecken, wie ein Kind zu staunen, selbstvergessen zu spielen, manchmal mich auch ohne Ziel treiben zu lassen, in einem Boot, welches die Strömung treibt und das Wasser trägt. 

Glück ist: Alleinsein. All-in-eins-sein.

Wie eine runde flaumige Kugel.

Ich bin nichts Besonderes. Ich bin der ganz normale Durchschnitt. 
Ist das jetzt ein tröstlicher Gedanke, oder möchte ich lieber ein richtiges Alleinstellungsmerkmal?